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SOS-Kinderdorf in Benin - Hilfe für Familien in Not

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Benin. Extreme Armut, tödliche Krankheiten und fehlende Zukunftsperspektiven führen in dem westafrikanischen Land dazu, dass viele Familien auseinanderbrechen.

Um den Kindern und ihren Familien zu helfen, dem Teufelskreis Armut zu entkommen, setzt SOS-Kinderdorf auf Familienhilfe. Denn Familien in Not zu helfen, bedeutet: zu helfen, bevor Kinder auf der Straße oder an noch schlimmeren Orten landen.

Eine Reportage aus Benin 

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Seit die Geschwister vor ein paar Monaten ihre Eltern verloren haben, kämpfen sie um ihr Überleben.

Wie es weitergehen soll, wissen sie nicht. Vom Staat haben die Geschwister keine Unterstützung zu erwarten. Die Familie steht vor dem Nichts. Ihre letzte Hoffnung:
dass SOS-Kinderdorf sie in das Familienstärkungsprogramm aufnimmt.


Helfen Sie Familien wie Freedah und ihre Geschwistern!

Video: Freedah und ihre Geschwister

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Benin ist eines der ärmsten Länder der Welt. Jeder Zweite lebt unterhalb der Armutsgrenze.

42 % der Bevölkerung sind unter 15 Jahren.
98 von 1000 Kindern werden nicht älter als 5 Jahre.
Eins von fünf Kindern ist unterernährt
68 % der Erwachsenen sind Analphabeten.

Durch die Armut und Perspektivlosigkeit brechen Familien auseinander. Kinder landen auf der Straße - und sind dort leichte Beute für Kriminelle.

Benin ist ein Zentrum für Kinderhandel. Laut Schätzungen werden in Benin jedes Jahr bis zu 50 000 Kinder verkauft – und enden in Minen, Steinbrüchen, auf Feldern oder in der Prostitution.  

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SOS-Kinderdorf will verhindern, dass Familien auseinanderbrechen und ihnen stattdessen langfristige Perspektiven geben.

Durch Hilfs-, Beratungs- und Bildungsangebote leisten wir Hilfe zur Selbsthilfe – damit die Familien ihre Zukunft selbst gestalten können.   

Aktuell  helfen wir mit unserem Programm weltweit über 320.000 Kindern und 160.000 Erwachsenen, gemeinsame Zukunftsperspektiven zu entwickeln.

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Grundbedürfnisse befriedigen, z.B. durch Lebensmittelpakete, Kleidung und medizinische Versorgung.

Bildung gewährleisten, z.B. durch finanzielle Unterstützung für das Schulgeld, -materialien und–uniformen.

Einkommen langfristig sichern, z.B. durch Aus- und Fortbildungskurse, Berufsberatung und Starthilfen zur Existenzgründung.

Beraten und aufklären, z.B. durch Betreuung durch SOS-Sozialarbeiter, Alphabetisierungskurse, Erziehungsberatung, Informationsveranstaltungen.

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Gerade Frauen sind in einem Land wie Benin häufig in einer verzweifelten Lage: Als Mädchen dürfen sie oft nicht zur Schule gehen, werden jung verheiratet, bekommen früh Kinder. Stirbt der Mann oder verlässt sie, können sie ihre Familien nicht ernähren. Unterhaltspflicht oder staatliche Hilfe gibt es nicht.  

Neben Berufsberatung und Alphabetisierungskursen bietet SOS-Kinderdorf den Frauen Erziehungsberatung und Informationsveranstaltungen an, die über Kinder-, Frauen- oder Arbeitnehmerrechte aufklären - und in denen sie gleichzeitig Netzwerke aufbauen.

Durch Aus- und Fortbildungen entwickeln die Frauen Möglichkeiten mittelfristig genügend Geld zu verdienen, um ihre Familien aus eigener Kraft versorgen zu können.  

Video: Plötzlich Witwe - Andrea und ihre Kinder

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